Adherer Blog

Archiv für die Kategorie ‘07 Zitate und Auszüge

Robert Louis Stevenson

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It is better to be a fool than to be dead. It is better to emit a scream in the shape of a theory than to be entirely insensible to the jars and incongruities of life and take everything as it comes in a forlorn stupidity. Some people swallow the universe like a pill; they travel on through the world, like smiling images pushed from behind. For God’s sake give me the young man who has brains enough to make a fool of himself!

~ Robert Louis Stevenson ~

Geschrieben von adherer

November 13, 2009 um 1:10

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Voltaire

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„Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.“

– Voltaire, Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18

Geschrieben von adherer

November 13, 2009 um 1:05

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Friedrich Schiller

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He who has done his best for his own time has lived for all times.

~ Friedrich Schiller ~

 

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November 10, 2009 um 12:12

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Che

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SEIN WIR REALISTISCH, VERSUCHEN WIR DAS UNMÖGLICHE

Che

Geschrieben von adherer

November 9, 2009 um 10:45

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When the Saints Go Marching In

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Some say this world of trouble

Is the only one we need

But I’m waiting for that morning

When the new world is revealed.

Oh, when the saints go marching in,

When the saints go marching in,

Oh Lord, I want to be in that number,

When the saints go marching in!

~ When the Saints Go Marching In ~

 

Geschrieben von adherer

November 1, 2009 um 5:37

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John Keats

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„The genius of poetry must work out its own salvation in a man; it cannot be matured by law and precept, but by sensation and watchfulness in itself.“

– John Keats

Geschrieben von adherer

Oktober 31, 2009 um 8:38

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John Keats

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Wherein lies happiness? In that which becks

Our ready minds to fellowship divine,

A fellowship with essence; till we shine,

Full alchemiz’d, and free of space. Behold

The clear religion of heaven!

~ John Keats ~

Geschrieben von adherer

Oktober 31, 2009 um 8:03

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Friedrich Rückert

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„Am Abend wird man klug // Für den vergangenen Tag, // Doch niemals klug genug // Für den, der kommen mag.“

– Friedrich Rückert, Gesammelte Gedichte, Bd. II (Erlangen 1836), S. 412, Vierzeilen, 2. Hundert, Nr. 73

Geschrieben von adherer

Oktober 31, 2009 um 8:03

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Hagen Rether

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Ein Bürostuhl und ein Steinway & Sons Flügel schmückten am 1. Oktober die Bühne des Prinzregententheaters. Hagen Rether in hellem Anzug setzt sich lässig an sein Instrument. Dann fragt er, leise, ob das Publikum es auch höre – diese Stille. „Die Stille nach der Wahl, großartig“, meint er, „diese Phase, diese zwei Wochen, da scheint alles möglich. Wie bei der Papstwahl. Und dann steigt doch wieder Rauch auf.“

Seit 2003 heißt Rethers Programm schon „Liebe“, das er immer variiert. Nun war die erste von vier fantastischen Stunden der aktuellen Wahl gewidmet. Polit-Kabarett auf höchsten Niveau, intelligent, witzig, tiefgründig und – egal wie charmant er dabei lächelt oder seinen Flügel mit Glasreiniger putzt – bitterböse! Die FDP ist die Bauchrednerpuppe der Konzerne, die SPD ein Tranquilizer, der noch immer nicht ganz wirke, Schäuble ein reaktionärer Paranoiker mit Sicherheitswahn, der Bin Laden als Antichristen funktionalisiert.

Rether ist einer, der sich nichts verbietet, der dort nachbohrt, wo andere sich abwenden, so dass seine Texte manchmal schmerzen. Wenn er etwa Grönemeyers Männer-Song umdichtet: „Frauen, außen weich und innen ganz hart, schon als Kind auf Opfer geeicht.“ Nein, ein Zyniker ist er nicht, die Gesellschaft ist zynisch. Das erklärt Rether anhand Fakten, die jeden treffen, der nicht Vegetarier ist. Auch Religion kommt grundsätzlich nicht gut davon, sie sei „ein feuchter Männertraum“, der Dalai Lama „der Peter Lustig für enttäuschte Christen“ und die Botschaft des Papamobils sehr fragwürdig. „Ist das nicht ein Offenbarungseid einer Religion, wenn der Vati im Tresor sitzt?“

Doch er ist stets in der Lage, ein Lächeln entstehen zu lassen, nicht eines, das auf den Lippen zerbricht, sondern eines, das Hoffnung weckt. Denn bei allem intellektuellen Weltschmerz, bei aller Frustration angesichts des salonfähigen Zynismus in unserer Gesellschaft, ist er ein unverbesserlicher Optimist, so scheint es, der glaubt, es könne besser werden, wenn nur jeder einmal nachdenkt. Dafür ist er hier, den Anstoß zu geben.

Gegen halb elf gibt es eine ausschließlich musikalische Einlage. Rether brilliert mal in lässiger Glenn-Gould-Haltung, mal weit zurückgelehnt in seinem Bürostuhl improvisierend – von Beethoven über jazzige Klänge zu „Schlaf Kindlein, schlaf“. Doch ist er da noch lange nicht fertig. Fein säuberlich zerlegt er die Verlogenheit der „Turbokapitalisten von nebenan“, Jauch und Kerner, ihre Betroffenheitsszenarien und ihre fragwürdigen Werbekampagnen.

Hagen Rether verkörpert etwas, das selten ist: Eine Haltung. Er weicht nie aus, sondern bezieht Stellung, auch wenn die unbequem ist. Gegen Mitternacht gab’s dafür Standing Ovation und Rether, der große Schlanke mit dem Pferdeschwanz, verließ still und bescheiden die Bühne. Am 11. Januar 2010 ist er wieder in München, dann im Deutschen Theater.

Tina Schlegel

Geschrieben von adherer

Oktober 26, 2009 um 12:39

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Muhammad (saw)

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So heißt es in einem dem Propheten Muhammad zugeschriebenen Hadith:

„Starre nicht auf bartlose Knaben, denn sie haben Augen, die verführerischer sind als die Jungfrauen [huris].“

Ähnlich äußert sich der im Jahr 1200 n. u. Z. verstorbene hanbalitische Rechtsgelehrte Ibn al-Gauzi:

„Derjenige, der behauptet, dass er keine Begierde empfindet [wenn er schöne Knaben erblickt], ist ein Lügner, und wenn wir ihm glauben könnten, wäre er ein Tier, nicht ein menschliches Wesen.“

Dies schlägt sich auch in den Paradiesbeschreibungen des Koran nieder, wo nicht nur „großäugige Jungfrauen“, sondern auch Jünglinge, „gleich verborgenen Perlen“ (Sure 52, Vers 24), auf die (männlichen) Wiederauferstandenen warten und sie als Mundschenke bedienen:

„Die Runde machen bei ihnen unsterbliche Knaben mit Humpen und Kannen (von Wein) und einem Becher (voll) von Quellwasser.“ (Sure 56, Vers 17-18)

Die romantische Liebe (‘isq) zwischen Männern wird – unter der Voraussetzung, dass sie keusch ist – vom Islam vollständig akzeptiert. So schreibt der Universalgelehrte Ibn Hazm:

„Liebe wird von der Religion weder missbilligt, noch vom Gesetz verboten; denn jedes Herz ist in Gottes Hand.“

Gleichzeitig führt aber die Verwerfung von unkeuschen Handlungen zwischen Männern für den strenggläubigen Muslim zu einem inneren Glaubenskampf (dschihad) gegen sein eigenes Selbst (nafs). Einem bekannten Hadith zufolge gilt derjenige, der in diesem Kampf obsiegt, als „Liebesmärtyrer“:

„Wer liebt und keusch bleibt und sein Geheimnis verbirgt und stirbt, stirbt als ein Märtyrer.“

Eine etwas andere Haltung nimmt die sufische Tradition ein. In ihr spielt die leidenschaftliche Zuneigung zwischen dem „Liebenden“ und dem „Geliebten“ eine konstitutive Bedeutung für die mystische Annäherung an Gott. Dies ist aber auf keinen Fall körperlich, also zwischen zwei Menschen (Männern) zu sehen, sondern der Liebende ist ein Synonym für den Suchenden, also den Sufi, der Geliebte ist ein Synonym für Gott.

Geschrieben von adherer

Oktober 24, 2009 um 9:40

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