Zitate zu Gottesbeweisen
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“Mein Beweis für Gottes Existenz und Seine lebendige Wirklichkeit setzt sich hauptsächlich mit der atheistischen Evolutionstheorie auseinander, der Hypothese von der ununterbrochenen Entwicklung der belebten Welt von kleinsten Lebewesen über den Affen und von diesem weiter bis hin zum Menschen. Ich bestreite diese Theorie einer lückenlosen Entwicklungskette – und somit auch die Theorie der Abstammung des Menschen vom Affen. Von allen heiligen Büchern vom Hinduismus, Buddhismus bis hin zum Christentum lehrt uns nur der Heilige Koran, dass die Erschaffung der Welt durch stoßweise Veränderungen geschah. Die verschiedenen Stöße sind die verschiedenen Zeitalter der Naturgeschichte. Jedes einzelne dieser Zeitalter bot seine besonderen atmosphärischen und geologischen Gegebenheiten und Lebensmöglichkeiten für seine besonderen, ihm eigenen Pflanzen und Tiere.
Soweit stimmt es, dass während Millionen von Jahren verschiedene Tiertypen – erst nur winzig kleine, dann auch größere, mitunter sogar riesige – nacheinander erzeugt wurden. Aber es kam niemals vor das innerhalb eines und desselben Zeitalters eine Tierart zu einer neuen umgewandelt wurde. Neue Arten entstanden nur mit neuen Zeitaltern, die für neue Pflanzen – und Tiertypen geeignete Lebensbedingungen bieten konnten (Klima, Luft, Wasser, Boden, Nahrung). Wohl ermöglichte jedes Zeitalter >seinen< ihm angepassten Typen eine langsame Vervollständigung, aber diese Entwicklung führte niemals zur Umwandlung eines gegebenen Typs in einen neuen Typ.
Also ist die Theorie falsch, nach der die gesamte Tierwelt sich aus einem Ur-Tierchen entwickelt habe. Richtig ist vielmehr, dass der Affe vom Ur-Affen abstammt, der in >seinem< Zeitalter, nämlich im Jungtertiär erschaffen wurde; und richtig ist, dass der Mensch vom Ur-Menschen abstammt, der als höchstes >Tier< erschaffen wurde, nachdem die Atmosphäre und das Wasser geklärt und der Boden gefestigt und so geordnet worden war, dass alles zusammen menschliches Leben und menschliche Entwicklung für die Göttliche Bestimmung des Menschen ermöglichte. Aber obwohl der Ur-Mensch das höchste >Tier< war, ist es doch denkbar, dass nach seiner Erschaffung auch noch neue Tier-Arten erschaffen wurden, die in den Gegebenheiten dieses Zeitalters gedeihen konnten. Aber, an welche Entwicklungs-Theorie ihr auch glaubt – jede widerlegt schließlich den Atheismus; denn auch die Verteidiger der menschlichen Abstammung vom Affen müssen zu folgendem Schluss kommen:
Urzeit, Primärzeit, Sekundärzeit (mit Sauriern), Tertiär (mit den ersten Affen im Jung-Tertiär), Quartär (mit Eiszeit oder Diluvium, und Alluvium oder Gegenwart). Der Ur-Mensch wurde im Quartär erschaffen, genauer gesagt: im Diluvium. Soweit die Ergebnisse der bisherigen Entdeckungen und Erforschungen.
In dieser ununterbrochenen Entwicklung vom winzigsten Lebewesen bis zum Menschen hätten Körper und Hirn ständig verbessert werden müssen, bis der vollkommene Mensch mit Geist und Seele, der homo sapiens fertig dastand. Dann aber hörte der körperliche Fortschritt auf, wogegen der seelisch-geistige Fortschritt weitergegangen ist. Dazu sage ich: Auch darin liegt doch der Beweis für Gottes wirkliche und wirkende Existenz; denn: gäbe es keinen Gott, dann hätte die Natur alles automatisch geschaffen, und dann hätte auch die körperliche Entwicklung weiter fortschreiten müssen, und der Mensch hätte sich automatisch zu irgendeinem neuen, unbekannten Geschöpf entwickelt!
Oder will man mir etwa einreden, die Natur könne sich selbst ein Ziel setzen und bei der Erreichung dieses Zieles automatisch die Richtung ändern – in diesem Falle durch Abdrosselung des körperlichen Entwicklungsmotors? Ist die Natur sozusagen ein >Computer<, so muss sie nicht nur erschaffen, sondern auch >programmiert< worden sein; und beides kann einzig und allein ein Allerhöchstes Wesen gewollt und getan haben. Das Abdrosseln der körperlichen Entwicklung des Menschen und sein weitergehender geistiger Fortschritt – gerade diese beiden Tatsachen beweisen klar, dass der Erschaffer und Lenker (oder >Programmierer< ) dieser menschlichen Entwicklung ein Wesen ist, Das die ganze Welt mit einem besondern Motiv für ein besonderes Ziel erschaffen hat. Als dieses Ziel – nämlich die körperliche Gestaltung des Menschen – erreicht worden war, da wurde dieser Motor der menschlichen Entwicklung abgedrosselt – durch Befehl Gottes, Der ihn zuvor auch in Bewegung gesetzt hatte.
Gäbe es keinen Gott, so hätte der Mensch sich auch körperlich weiter entwickeln und aus solch einer >vollautomatischen Entwicklungsmühle< als irgendein neuer Tiertyp hervorgehen müssen, der sich immer weiter verwandeln würde. Aber ich sehe die folgende Tatsache: nach seiner Erschaffung war dieses >Tier< (der Mensch) durch Gottes Gnade fähig, einige der Göttlichen Eigenschaften (Attribute) zu empfangen, wodurch dem Menschen ein höherer geistiger Fortschritt gewährt und ermöglicht wurde, und wodurch anstelle der körperlichen Weiterentwicklung nun die seelisch-geistige Höherentwicklung einsetzte. Hinsichtlich des menschlichen Körpers war das Ziel erreicht, und eine Fortsetzung der körperlichen Entwicklung nicht mehr nötig. Umso intensiver ging die seelisch-geistige Entwicklung weiter.
Bei dieser Kursänderung war die Periode der menschlichen Kindheit ganz bedeutend verlängert worden, denn das eigentliche Ziel der Erschaffung des Menschen besteht im Erwerben von Wissen, und das bedarf einer langen Aufziehzeit und Abhängigkeit von den Eltern. Die lang dauernde Kindheitsperiode nötigt den jungen Menschen, verhältnismäßig lange bei den Eltern zu bleiben, um von ihrer Erfahrung zu profitieren und aus ihrem Wissen zu lernen. Wenn der Mensch sich aus dem Affen entwickelt hätte, dann müsste naturgemäß die Kindheitsperiode des Affen fast ebenso lang sein wie die des Menschen, oder die des Menschen dürfte nicht um soviel länger als die der heutigen Menschenaffen.
Tatsächlich sehen wir aber auch hier einen abgrundtiefen Unterschied zwischen Mensch und Affe: der junge Affe wird fast ebenso früh selbständig wie die Jungen gewisser anderer Säugetier-Arten, die schon bald nach ihrer Geburt herumkriechen, dann gehen und springen, und nach sechs oder sieben Monaten sich schon selbst schützen und verteidigen können. Dagegen dauert die Kindheit des Menschen zehn- bis zwanzigmal länger, so dass auch in dieser Hinsicht gar keine Rede sein kann von >Abstammung<. Sechs oder sieben Monate nach seiner Geburt kann das Menschenkind noch keinen einzigen Schritt tun; erst dann beginnt es stufenweise Fortschritte zu machen, aber bis zum 14. oder 15. Lebensjahre bedarf es der Hilfe der Eltern. Diese lange Kindheitsperiode des Menschen ist nicht ein Ergebnis materieller Gegebenheiten der Umwelt (wie Nahrung für die Zähne; Klima für die Haut; Gelände für Beine, Füße, Herz und Lunge; Übung für Finger, Augen und Herz).
Viel eher ist die außerordentlich Langdauernde Kindheit des Menschen: Voraussetzung des seelisch-geistigen und wissenschaftlichen Fortschrittes, für den dem Menschen ganz besondere Fähigkeiten und Möglichkeiten gewährt wurden, die aber latent sind und nur langsam zu ihrer Wirkung heranreifen. Auch das wurde geplant und angeordnet von einem Allerhöchsten Allmächtigen Wesen, Atheisten mögen nun einwenden, das sei kein Beweis für Gottes Existenz; die menschliche Kindheitsperiode sei nur deshalb viel länger als die von Tieren, weil das Menschenkind eben viel langsamer lerne als das Tierjunge. Aber diese Darstellung ist unvereinbar mit der atheistischen Evolutionstheorie der Abstammung des Menschen vom Affen.
Wäre diese Theorie richtig, so hätte eine solche >vollautomatische Entwicklungslinie< dazu geführt, dass das Menschenkind dem jungen Affen in jeder Hinsicht voraus, also viel schneller >ausgelernt< und selbständig wäre als der junge Affe. Aber selbst wenn ich die atheistische Begründung der langen Kindheitsperiode als richtig annehmen würde, sogar dann müsste ich zugeben, dass der Planer und Erschaffer dieser ganzen Welt ein Allwissendes und Allweises Wesen, das weder einen Sohn noch Vater hat, ist, denn die Natur kann nicht entscheiden, wer eine kürzere Lernzeit absolvieren soll, und wer eine längere. Das kann einzig und allein ein Allwissendes und Allweises Wesen bestimmen und anordnen, Das einen Willen besitzt.”
(Hadhrat Mirza Bashiruddin Mahmood Ahmad, Die Person des göttlichen Wesens)
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„Wir befinden uns in der Lage eines kleinen Kindes, das in eine riesige Bibliothek eintritt, die mit vielen Büchern in verschiedenen Sprachen angefüllt ist. Das Kind weiß, dass jemand die Bücher geschrieben hat. Es weiß aber nicht, wie das geschah. Es versteht die Sprachen nicht, in der sie geschrieben wurden. Das Kind erahnt dunkel eine mysteriöse Ordnung in der Zusammenstellung der Bücher, weiß aber nicht, was es ist. Das ist nach meiner Meinung die Einstellung auch des intelligentesten Menschen gegenüber Gott. Wir sehen ein Universum, das wunderbar zusammengesetzt ist und bestimmten Gesetzen gehorcht, aber diese Gesetze verstehen wir nur andeutungsweise. Unser begrenzter Verstand kann die mysteriösen Kräfte, welche die Konstellationen bewegen, nicht fassen.”
(Albert Einstein, zitiert nach D. Brian: Einstein – a life, Wiley 1996, S. 186)
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Nach einer Legende wurde der Mathematiker Leonhard Euler von der Russischen Zarin Katharina der Großen zu einer Diskussion mit dem Philosophen Diderot nach St. Petersburg eingeladen. Euler sollte dort einen mathematischen Beweis für die Existenz Gottes liefern. Als der Disput beginnen sollte, stand Euler auf und sagte: „Mein Herr, \frac{a + b^n}{n} = x, also existiert Gott. Antworten Sie mir!“ Diderot, der von Mathematik keine Ahnung hatte, musste sich geschlagen geben.
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Pascalsche Wette (Blaise Pascal, Penseés Nr. 233): „Angenommen es sei sicher, dass es Gott gibt oder ihn nicht gibt, und dass es keinen Mittelweg gibt. Für welche Seite werden wir uns entscheiden ? … Lassen Sie uns ein Spiel spielen, bei dem es zu einer Entscheidung für “Kopf oder Zahl” kommt. Mit Vernunft können wir weder das eine noch das andere versichern; mit Vernunft können wir weder das eine noch das andere ausschließen. Verfallen Sie also nicht dem Irrtum, dass hierbei eine richtige Wahl getroffen werden könnte, denn Sie wissen nicht, ob Sie falsch liegen oder schlecht gewählt haben … Sowohl wer sich für “Kopf” entscheidet, als auch wer sich für “Zahl” entscheidet, beide liegen falsch: Die Wahrheit kann nicht durch eine Wette entschieden werden, aber es muss gewettet werden. Es gibt keine Freiwilligkeit, Sie müssen sich darauf einlassen. Wenn Sie nicht wetten, dass es Gott gibt, müssen Sie wetten, dass es ihn nicht gibt. Wofür entscheiden Sie sich? Wägen wir den Verlust dafür ab, dass Sie sich dafür entschieden haben, dass es Gott gibt: Wenn Sie gewinnen, gewinnen Sie alles, wenn Sie verlieren, verlieren Sie nichts. Setzen Sie also ohne zu zögern darauf, dass es ihn gibt.“
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„Das Dasein eines, der da ist, zu beweisen, ist das unverschämteste Attentat, da es ein Versuch ist, ihn lächerlich zu machen.“ (Søren Kierkegaard)
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„Ein bewiesener Gott ist Welt, und ein Gott der Welt ist ein Götze.“ (W. Hermann, protestantischer Theologe)
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„Wer mit Gottesbeweisen etwas über Gottes Wirklichkeit auszusagen meint, disputiert über ein Phantom.“ (Rudolf Bultmann, protestantischer Theologe)
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„Kein Satz kann seiner Natur nach grundloser sein als der, der ein Absolutes im menschlichen Wissen behauptet. Denn eben, weil er ein Absolutes behauptet, kann von ihm weiter kein Grund angegeben werden. Sobald wir in das Gebiet der Beweise treten, treten wir auch ins Gebiet des Bedingten … Wenn ein Gott ist, so kann er nur sein, weil er ist. Seine Existenz und sein Wesen müssen identisch sein.“ (F. W. J. Schelling, in: Schriften von 1794-1798)
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„Man kann auch dann glauben, wenn man nichts weiß, aber man kann nichts wissen, wenn man nichts glaubt. Daher muss man etwas glauben, und dieses etwas, das man glaubt, ist die Handreichung Gottes.“ (Robert Bauer)
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„Es gibt kein Dorf ohne einen Bürgermeister, keine Nadel ohne ihren Meister; sie kann nicht ohne einen Besitzer sein. Es gibt keinen Buchstaben ohne seinen Schreiber; das weißt du. Wie wäre es also möglich, dass dieses so wohlgeordnete Land ohne einen Herrscher wäre? Woher sollte all der Reichtum an kunst- und wertvollen Gütern kommen, so, als käme jede Stunde ein Zug aus dem Unsichtbaren?“ (Said Nursi, “Worte”)
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„Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken?“ (Johann Wolfgang von Goethe)
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„Der Wissende weiß, dass er glauben muss.“ (Friedrich Dürrenmatt)
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„Das Schicksal, unsagbar zu sein, teilt das Höchste mit dem Niedrigsten. Weder Gott noch die Farbe des Papiers können mit Worten beschrieben werden.“ (José Ortega y Gasset)
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Paulus, Römerbrief 1,19ff:
„Was Menschen über Gott wissen können, ist ihnen bekannt. Gott selbst hat es ihnen bekannt gemacht. Zwar kann niemand Gott sehen; aber er zeigt sich den Menschen in seinen Werken. Weil er die Welt erschaffen hat, können sie seine ewige Macht und sein göttliches Wesen mit ihrem Verstand erkennen. Sie haben also keine Entschuldigung. Aber obwohl sie Gott kannten, gaben sie ihm nicht die Ehre, die ihm zusteht, und dankten ihm nicht. So kam es, dass ihre Gedanken in die Irre gingen, und in ihren unverständigen Herzen wurde es finster. Sie bildeten sich etwas auf ihre Klugheit ein, aber in Wirklichkeit wurden sie zu Narren.“
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„Die Entstehung des Lebens auf der Erde mit dem Zufall erklären heisst, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten.“ (Edwin Conklin, amerikanischer Biologe (1863-1952))
