Goethe, Schiller, Rilke bezüglich Islam
„Noch so viele Freunde der Wahrheit mögen zusammenstehen, ihren Mitbürgern auf Kanzel und Schaubühne Schule zu halten, der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln und Himmel und Erde veralten wie ein Kleid.“ (Friedrich von Schiller)
Dieser Blog wird sehr stark davon beeinflusst, dass ich versuche nach der Natur des heiligen Qur-ân zu schreiben. Unvernünftigerweise wird das Wort Gottes, der heilige Qur-ân in der Presse verspottet und verunstaltet dargestellt.
Wie könnte ich die Schönheiten dieses Buches besser beschreiben, als es einer der größten Literaten der deutschen Sprache getan hat, nämlich Johann Wolfgang von Goethe:
«Er sei Prophet und nicht Poet und daher auch sein Koran als göttliches Gesetz und nicht etwa als menschliches Buch, zum Unterricht oder zum Vergnügen, anzusehen.» (Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan, WA I, 7, 32)
«denn es ist wahr, was Gott im Koran sagt: Wir haben keinem Volk einen Propheten geschickt, als in seiner Sprache!» (WA IV, 31, 160)
«Ob der Koran von Ewigkeit sei?
Darnach frag’ ich nicht ! …
Daß er das Buch der Bücher sei
Glaub’ ich aus Mosleminen-Pflicht»
(WA I, 6, 203)
«ehrfurchtsvoll jene heilige Nacht [zu] feiern, wo der Koran vollständig dem Propheten von obenher gebracht ward» (Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan, WA I, 7, 153)
«[es] darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern. Weshalb es denn auch von den echten Verehrern für unerschaffen und mit Gott gleich ewig erklärt wurde.» und fügte hinzu: «so wird doch dieses Buch für ewige Zeiten höchst wirksam verbleiben» (WA I, 7, 35/36)
«In keiner Sprache ist vielleicht Geist, Wort und Schrift so uranfänglich zusammengeköpert.» (Brief an Schlosser, 23.1.1815, WA IV, 25, 165)
Dieses Buch, das Goethe als das Buch aller Bücher ansieht, scheint wohl doch einige Bewunderer zu finden.
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Rainer Maria Rilke (1875-1926)
„Ich lese den Koran, er nimmt mir, stellenweise, eine Stimme an, in der ich so mit aller Kraft drinnen bin, wie der Wind in der Orgel.“ (Brief vom 17.12.1912)
„Das Christentum, dachte man unwillkürlich, schneidet Gott beständig an wie eine schöne Torte, Allah aber ist ganz, ist heil.“
(Brief vom 04.12.1912)